Freitag, 7.10.2016

Adieu l’ échange, adieu Fécamp!

Es gab sie wirklich – Sturzbäche an Tränen. Auf beiden Seiten wurden viele vergossen, sogar von den kleinen Schwestern und Brüdern, die ihre deutschen « Gastgeschwister » in wenigen Tagen offenbar schon ins Herz geschlossen hatten. Es half alles nichts: irgendwann kam das Zeichen zum Aufbruch. Alle Koffer und Gepäckstücke waren auf dem Parkplatz « Bénédictine » in den Bus gebracht worden und wir stiegen ein. Bevor unser Busfahrer die Hupe zum Abschied ertönen ließ, hätten wir fast noch eine Schülerin vergessen…

Mit viel Geschick manövrierte Albert schließlich den Bus aus den engen Straßen auf die Hauptstraße Richtung Heimat….

Merci beaucoup et au revoir, Fécamp!

Donnerstag, 6.10.2016

Großer Ausflugstag in der Normandie

Wir besuchten zuerst Caen, die Hauptstadt im Département Calvados. Sie ist die Heimat des seit fast 1000 Jahren berühmten Wilhelms (der Eroberer). Man kann seine große Burganlage und einige von ihm erbaute Kirchen und Klöster besichtigen. Allerdings ist dieser Geschichtsunterricht für die meisten Teilnehmer des Austauschs nicht besonders leicht, da « William the Conqueror » erst in den höheren Klassen im Unterricht vorkommt.

Das Stadtzentrum mit seinen vielen kleinen, niedlichen Geschäften lud viele von uns zu einem netten kleinen Einkaufsbummel ein (« faire le shopping »).

Auf der Rückkehr überquerten wir wieder die/den « Pont de Normandie », die größte Schrägseilbrücke Europas, ein gigantisches Bauwerk. Um diese Brücke zu überqueren, mussten wir Maut bezahlen, ebenso für die meisten Autobahnen. Unser Busfahrer Albert bezahlte übrigens immer « elektronisch », also Karte rein und wie von Zauberhand öffnete sich die Schranke. Nun hatten wir wieder die « Seine » überquert, die man ja meistens mit Paris in Verbindung bringt.

Dann ging es zum Stadtbummel nach Honfleur – ein gemütliches Städtchen mit einem wunderbaren Hafenviertel. Leider hatten wir hier nicht mehr viel Zeit, aber einen kurzen Abstecher war dieser Ort auf alle Fälle wert.

Am Abend gab es dann eine kleine Abschiedsparty in der Schule, wie immer mit Dankesreden und einigen Leckereien auf dem Tisch. Der Showtanz, mit dem wir uns von unseren französischen Freunden verabschiedeten, war absolut sehenswert und fast fernsehreif – nur größere Lautsprecher müssen beim nächsten Mal organisiert werden. Im Anschluss an die Fete ging es dann schon zum Kofferpacken…

Mittwoch, 5.10.2016

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Wanderung an der Alabaster-Küste

Heute war es total spannend und sogar ein bisschen gefährlich: Alle Teilnehmer des Austauschs machten eine Wanderung auf das direkt an Fécamp angrenzende Plateau und von dort ging es dann durch ein kleines « Tälchen » hinunter ans Meer. Allerdings konnten wir nur auf diesem Weg zum Meer gelangen – eine Wanderung unterhalb der Steilklippen ist natürlich aus Sicherheitsgründen untersagt. Alles in allem konnten wir eine wahnsinnig tolle Küstenlandschaft genießen, die sich in den vergangenen ca. 80-100 Millionen Jahren dort herausgebildet hat.

Dienstag, 4.10.2016

Stadtrallye in Fécamp am frühen Morgen bei bestem Oktoberwetter!

Die Franzosen und wir durften eine sorgfältig vorbereitete Rallye durch Fécamp machen, mit vielen Fragen, Themen und Selfies rund um Fécamp und die frz. Kultur.   Dazu mussten zwölf QR-Codes, die an verschieden Punkten in der Stadt angebracht waren, gefunden und eingescannt werden, um die Fragen beantworten zu können.  Mit der traditionellen Schnitzeljagd lässt sich das nicht mehr vergleichen. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: die Deutschen konnten mangels Internetzugriff nur selten aktiv mitwirken und waren gelegentlich gelangweilt.  Eine schöne Tour durch die Stadt war es aber auf jeden Fall.

Um die Mittagszeit gab es im wahrsten Sinne des Wortes einen         Höhepunkt. Unser Busfahrer Albert, vermutlich der beste Busfahrer des Westerwaldes, fuhr die komplette Austauschgruppe zum höchsten Punkt der Stadt: le Cap Fagnet. Die Aussicht auf das Meer und die Region ist gelinde gesagt unbeschreiblich. (Schön, somit endet meine Beschreibung)

Liebe Leserinnen und Leser des Blogs: Bitte anreisen, anschauen und erkunden. Es lohnt sich garantiert.

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Montag, 3.10.2016

klettern

Ganz Deutschland feiert! Nationalfeiertag, Tag der deutschen Einheit…. ganz Deutschland?

Nein, ein kleines westerwäldisches Dorf schickte seine Schülerinnen und Schüler zu den Galliern nach Frankreich. In die Schule. In den Unterricht. Und das am Feiertag.

In der Tat sehen wir einen fast normalen Unterrichtstag an unserer Partnerschule mit den üblichen schulischen Gepflogenheiten (auch jenseits der Grenze): neuer Stundenplan, Besuch von der Schulbehörde, dazu Gäste aus Deutschland im Unterricht, neugierige Lehrkräfte, einen kleinen Stau in der Schulmensa, aber wir hatten großen Hunger und wurden gut bewirtet.

A propos Schulmensa: Hier wird richtig gekocht und nicht nur aufgewärmt, wie man es aus unserer germanischen Schulküche kennt. Die Gallier machen das ordentlich, mit Vorspeise, mehreren Salaten, Hauptspeise, verschiedenen Desserts und natürlich einem Häppchen Käse zum Schließen des Magens …. Germanien, auf neuhochfranzösisch eher Allemagne: bitte nachmachen!

So gut gestärkt ging es am Nachmittag für alle Austauschler in den Kletterpark, der hier lustigerweise Woodypark heißt. Das hätte es früher bei den Galliern nicht gegeben!

Alle machten supertolle, schwindel- und furchterregende Kletterübungen in ziemlich luftiger und sehr großer Höhe. Alle Achtung.

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Dann war dieser für uns sehr ungewöhnliche Feiertag bei herrlichem Sonnenschein und warmem Oktoberwetter mit der einen oder anderen kleinen Strandpromenade langsam vorbei – schade eigentlich!

Sonntag, 2.10.2016

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Wir genießen am Tag nach der Anreise die herrliche Aussicht und das wunderschöne Wetter. Alle Schülerinnen und Schüler sind in ihren Familien und lernen, sich erstmals etwas länger außerhalb der gewohnten Umgebung zurechtzufinden – und das im Ausland! Also eine echte Herausforderung!

Bonjour, Fécamp!

Endlich!! Wir konnten es kaum erwarten, aber wir sind am Samstag nach knapp 11 Stunden Fahrt gut in Fécamp angekommen. Unterwegs hatten wir eine « Zwangspause » in Amiens eingelegt, damit sich unser Busfahrer wieder erholen konnte. Wir nutzten die Gelegenheit, um eine der größten (und schönsten) Kathedralen Frankreichs zu besichtigen – inkl. Hochzeit und schöner Orgelmusik!!

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Die Begrüßung am Abend in Fécamp war toll – sogar der neue Schulleiter unserer Partnerschule, Herr Mollet, hieß uns willkommen.

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Zurzeit genießen wir das frz. Kaiserwetter und fühlen uns direkt am Meer pudelwohl. Der Ausblick von der Schule über Fécamp und auf das Meer ist fantastisch. Wir beneiden die Franzosen wirklich!

Abschied – Adieu

Chers amis,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kollegin und liebe Kollegen,

die Woche ging wie im Fluge vorbei: kaum seid ihr angekommen, habt ihr schon wieder die Rückreise angetreten. Nein – ganz so schnell ist die Woche nicht abgelaufen!
Sie war gefüllt mit vielen Programmpunkten in den Familien und bei gemeinsamen Unternehmungen, sie war gefüllt mit viel Freude und Begeisterung, wovon wir uns als verantwortliche Erwachsenen auf beiden Seiten gerne anstecken ließen und sie somit wunderbar genießen konnten. Dafür sage ich allen Jugendlichen ein herzliches Dankeschön! Ebenfalls verdienen die betreuenden Lehrkräfte, allen voran Emmanuel Ribot, ein großes Lob für die Vorbereitung und Durchführung der Reise.

Petit résumé en français: A mon avis, nous avons eu une semaine absolument parfaite – et beaucoup de larmes d’adieu hier matin….


Merci beaucoup à tout le groupe!
On attend déjà le match retour…

M. Kärcher

Freitag, 29. April

Français et Allemands avaient rendez-vous ce matin pour se dire au-revoir devant la Westerwaldschule. La séparation fut difficile pour beaucoup (aussi bien élèves que parents) et de nombreuses larmes furent versées… une preuve supplémentaire des liens tissés pendant cette semaine et qui augure bien du match retour en octobre à Fécamp.

Les organisateurs ont particulièrement apprécié l’investissement des familles d’accueil pour que tout se passe dans les meilleures conditions possibles, ainsi que l’ouverture d’esprit dont ont su faire preuve les élèves participants .

C’est avec grand plaisir que nous poursuivrons le travail commun entre les deux écoles!

E. Ribot

 

 

Donnerstag, 28. April

Heute sind wir mit dem bus nach Bonn zu Haribo gefahren. Dort haben wir süßigkeiten eingekauft. Anschließend waren wir in der stadt. Dort haben wir eingekauft. Es war schönes wetter. Nach dem bummeln waren wir in einem museum. Es heisst « Museum König ». In dem Museum waren viele Tiere ausgestellt. Wir haben eine interessante Führung durch Afrika, durch die Arktis und durch die Wüste gemacht. Danach sind wir zur Schule gefahren und haben gefeiert.

Nous sommes parti à 8h15 du collège pour la boutique Haribo (M. Ribot a fait une blague en disant qu’il avait tellement neigé que le toit du magasin s’était effondré!!! Personne n’ y a cru bien sûr!!)
Nous sommes repartis du magasin Haribo avec quelques paquets de bonbons (beaucoup en fait). Ensuite, nous avons mangé à Bonn et fait les magasins. A 13h30 nous sommes partis dans un musée -« das Museum König ». Nous avons fait un voyage à travers l’Afrique et avons vu des tas d’animaux naturalisés.

Finalement nous sommes repartis à Gebhardshain pour fêter la fin de la semaine en Allemagne !!
Merci pour ce super voyage en Allemagne !!!

Paul & Arthur

Le blog de l'échange – der Blog des Ausstauschs